Schon
Anfang der 70er Jahre entwarf David Hafler den Hafler Circuit, eine Matrix
für die Rücklautsprecher, die den Raumeffekt einer Stereoaufnahme
verbessern sollten. Das Differenzsignal zwischen L und R enthält Rauminformation,
wiedergegeben über zwei Lautsprecher hinten öffnet es den Raum
nach hinten und umgibt den Hörer. Zwischen den Rearlautsprechern ist
eine Möglichkeit vorgesehen, womit der Pegel mit einem Regler eingestellt
werden kann.
Mitte der 70-er Jahre gab es bei Klipsch den Center-Lautsprecher, um
die akustische Lücke zwischen den beiden Eckhörnern aufzufüllen.
Die Hornkonstruktion zwang zur Eckaufstellung, der Center füllte die
Lücke zwischen den den konstruktions- und raumbedingt weit auseinander
gestellten Eckhorn-Lautsprechern.
Hörner
waren aus dem Kino nicht wegzudenken, nur sie konnten die nötigen
Lautstärken aus den begrenzten Leistungen der Röhrenverstärker
erzeugen.
Damit waren die Weichen gestellt für mehr Kinoklangerlebnis....
Der Dolby Surroundschaltkreis entspricht prinzipiell dem Hafler Circuit
mit zusätzlicher Verzögerung und Rauschunterdrückung, der
bei der Generation Pro-Logic eingeführte Centerlautsprecher existierte
als Idee ebenfalls schon viele Jahre.
Die
vier Signale L R und F (Front entspr. Center) sowie B (Back entspreicht
Rear oder Surrounds) werden von Mikrofonen aufgenommen und in einer Matrix
auf die Stereospur zusammengemischt. Nach der Übertragung über
zwei Kanäle können die L / R / Center / Rear wieder mit einer
Matrix zurückgewonnen werden. Das kann sogar passiv geschehen,
Dolby ProLogic Decoder haben neben wählbarer Verzögerung für
die Rücklautsprecher eine Richtungsausscheidung, die die anderen Kanäle
ohne Signal jeweils herunterregelt. ProLogic II hat eine stärkere
Trennung hinten L und R, klingt insgesamt brillanter.
| FL-electronic / Neuklang Mühlenpfordtstr.5
38106 Braunschweig Tel.: 0531 / 342155 Fax: 0531 / 344900 E-Mail: info@FL-electronic.de |
![]() |